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BABY-BASS



Ja, es ist ein Spielzeug! Was haben wir nicht alles spielerisch gelernt! Stehen, springen, singen, sprechen, essen, trinken, mit dem Ball spielen, Türme bauen, Fahrrad fahren,.... und noch tausend hoch komplexe Tätigkeiten, an die wir im Alltag gar nicht mehr denken. 
Der englische Philosoph John Bacon hat im 13. Jh. festgestellt: „Es gibt zwei Arten der Erkenntnis. Die eine beruht auf dem Argument, die andere auf der Erfahrung“. Später wurden diese „zwei Arten“ als explizites und implizites Lernen definiert.
Der ungarische Soziologe und Philosoph Michael Polányi, der sich in seiner Forschung mit diesen grundverschiedenen Wegen, zu Erkenntnis zu gelangen, beschäftigte, stellte fest: „Wir wissen mehr, als wir zu sagen wissen."

Dieses „mehr“ ist der eigentliche Auslöser für den Baby-Bass.

Kinder ab 0 Jahren können mit dem Instrument auf spielerische Art in Berührung kommen, ohne jegliche Erklärungen (Argumente), ohne didaktische Absichten, Lehrplan, Lernziele!

Kinder haben nach der Geburt und in den ersten Jahren keine Möglichkeit, etwas auf dem expliziten, logisch argumentierenden Weg zu erfassen. Dafür haben sie einen riesigen, offenen Kanal, der es ihnen ermöglicht, sehr komplexe Abläufe auf implizite Art, ohne Erklärung, nur spielerisch zu verinnerlichen.

„Immersion“ ist ein Begriff, den man oft im Zusammenhang mit Spracherwerb hört. Er kommt aus dem Lateinischen und heisst etwa „eintauchen“. Man kann dieses Phänomen erleben, wenn ein Kind in einem anderen Land in eine andere Sprache eintaucht.

Es lernt in einer atemberaubenden Schnelligkeit auf dem Spielplatz eine neue Sprache (Wortschatz, Grammatik, Aussprache...). Für ein Kind, das einen Baby-Bass bekommt, braucht es keine Instruktionen, feste Absichten, didaktische Ziele und schon gar nicht ehrgeizige Erwartungen.

Es braucht aber viel Gelegenheit, mit Musik in Berührung zu kommen und in der Musik einzutauchen. Es braucht Eltern, die Musik machen oder Musik hören.

Baby-Bass ist nicht gedacht, um die musikalische Früherziehung in ein noch früheres Alter zu „drücken“. Es ist eben keine Erziehung, kein Unterricht. Es ist ein Spiel.